Die Linie als ein primäres ästhetisches Ausdrucksmittel kann sich zu unterschiedlichen Schraffuren entwickeln und damit auch die visuelle Ausdruckskraft verändern.
Mit Feder und Tusche aufgetragen unterliegt die Schraffur ästhetischen Schwankungen,
durch den Tuschefluss aus der Feder, der momentanen Stimmung des Zeichners u. a..
Das heißt, Schraffuren in freier Gestaltung über ein großes Blatt verteilt, ergeben kein gleichförmiges visuelles Ergebnis, sondern weisen partielle Unterschiede in Tönung und Dichte der Schraffuren auf, die bei kontemplativer Betrachtung verschiedene Bilder und Emotionen evozieren bzw. imaginieren können. Daher der Titel „Images“.
Das Spiel mit der Schraffur ist in dieser Werkreihe, die bisher mehrere Dutzend Zeichnungen umfasst, durch unterschiedliche Materialien, Farben, Schraffuren auch konzeptuell erarbeitet worden.